Die Initiative in Kürze

Immer mehr Menschen im Kanton Zürich verlieren ihr Zuhause. Schuld daran sind unfaire Leerkündigungen. Dabei werden ganze Siedlungen geräumt, um danach eine höhere Miete zu verlangen. Betroffen sind vor allem alteingesessene Anwohnerinnen und Anwohner.

Gab es anfangs vor allem in den Städten Zürich und Winterthur unfaire Leerkündigungen, schwappt die Kündigungswelle nun auf angrenzende Gemeinden über. Dabei werden selbst Mehrfamilienhäuser aus den 2000er-Jahren abgerissen.


Rauswurf nach 47 Jahren

1979 bezog Doris in Langnau am Albis ihr Zuhause, bis sie letztes Jahr aus dem Nichts die Kündigung erhielt. Die neue Wohnung kostet doppelt so viel. Solche Fälle häufen sich. Manche Betroffene müssen ihre Heimat für immer verlassen.

Argumente

Schutz vor unfairen Leerkündigungen

Im Kanton Zürich werden bis zu 13-mal so viele Menschen auf die Strasse gestellt wie in vergleichbaren Regionen. Die Wohnschutz-Initiative schützt alteingesessene Mieterinnen und Mieter vor unfairen Leerkündigungen.

Alters- und Familienwohnungen erhalten

Die Wohnschutz-Initiative ermöglicht es den Gemeinden, Massnahmen zum Schutz vor unfairen Leerkündigungen auszuarbeiten. So können sie unter anderem Wohnraum für ältere Menschen und Familien erhalten.

Lokale Kultur bewahren

Die Wohnschutz-Initiative bremst die Verdrängung langjähriger Anwohnerinnen und Anwohner und bewahrt damit die lokale Kultur und den Charakter der Gemeinden.

Keine Steuergelder verwenden

Nach Leerkündigungen werden vielerorts Mietzinse verlangt, die über dem gesetzlich Erlaubten liegen. In Zusammenarbeitmit den Vermietern verhindert die Wohnschutz-Initiative missbräuchliche Mietzinse. Am Ende bleibt allen mehr Geld im Portmonee, ohne dafür Steuergelderzu verwenden.

Selbstbestimmung der Gemeinden stärken

Die Wohnschutz-Initiative überlässt es den Gemeinden bzw. deren Stimmbevölkerung, ob und welche Massnahmen sie bei Bedarf vornehmen möchten. Das ermöglicht Lösungen, die auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnitten sind und stärkt das Selbstbestimmungsrecht der ortsansässigen Bevölkerung.

Schutz vor unfairen Leerkündigungen

Im Mai 2022 führte Basel-Stadt einen Wohnschutz ein. Seitdem sind unfaire Leerkündigungen rasant gesunken und das Zuhause von älteren Menschen und Familien besser geschützt.

Hohe Bautätigkeit mit Wohnschutz

Während weniger Menschen ihr Zuhause verlieren, bleibt die Bautätigkeit mit Wohnschutz hoch. Genf mit bereits bestehendem Wohnschutz weist sogar einen höheren Wohnungszuwachs auf als der Kanton Zürich.

Der Gegenvorschlag ist völlig absurd.

Selbst Gegner lehnen ihn ab.

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Events

Gab es anfangs vor allem in den Städten Zürich und Winterthur unfaire Leerkündigungen, schwappt die Kündigungswelle nun auf angrenzende Gemeinden über. Wir informieren über die Kündigungswelle in Ihrem Bezirk.